Darlehen Zinsen

Posted by admin on Feb 25th, 2008

Wer ein Darlehen aufnimmt, muss nicht nur die Netto-Darlehenssumme zurückbezahlen. Meistens werden zu dem Darlehen auch noch die Zinsen fällig, die in ihrer Höhe variieren können.
Der Zins ist das Entgelt für ein über einen bestimmten Zeitraum zur Nutzung überlassene Sache oder Geld, das der Empfangende oder Schuldner dem Überlasser oder Gläubiger zahlt. Rechtliche Grundlage sind Verträge in Form eines Darlehensvertrag oder Mietvertrages. Die Höhe des Zinses bestimmt sich in einer Marktwirtschaft nach Angebot und Nachfrage. Je nach Art des Sach- oder Finanzgutes unterscheidet man Pachtzins für Grundstücke, Mietzins für Wohn- und Geschäftsräume oder Kreditzins für Geldkapital oder auch Darlehens-Zinsen.
Die Zinsen für ein Darlehen können nach bestimmten Eigenschaften unterschieden werden. Der Nominalzins ist der für das Darlehen vereinbarte oder bezahlte Zinssatz. Unter dem Realzins ist der Zinssatz nach Abzug der Inflationsrate zu verstehen. Der Realzins kann negativ sein, wenn die Inflationsrate höher ist als der Nominalzins.
Habenzins ist der Zins, den ein Kreditinstitut für die Einlage von Geldern an den Anleger zahlt. Der Zinssatz ist von Umfang, Art und Dauer der Einlage abhängig. Sollzins ist der vom Kreditinstitut beanspruchte Zins für die Bereitstellung von Krediten an ihre Kreditkunden. Der Sollzins ist die Haupteinnahmequelle des Kreditgeschäftes der Banken. Geldzins (kurzfristiger Zinssatz) ist Zins für kurzfristige Kredite auf dem Geldmarkt, besonders im Verkehr von Kreditinstituten untereinander oder zwischen Kreditinstituten und Zentralbank, Kapitalzins (langfristiger Zinssatz) ist Zins für langfristige Kredite auf dem Kapitalmarkt.
Wer höhere Darlehen beispielsweise für den Immobilienerwerb aufnimmt, kann bei lohnenswerten Vergleichen Zinsen in dreistelliger Höhe einsparen, wobei die Zinsen umso höher sind, je länger die Laufzeit ist.

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